Unser Therapieangebot

Sprache. Sprechen. Stimme. Schlucken.

Logopädische Therapie ist so individuell wie die Menschen, die zu uns kommen. Wir geben gerne einen ersten Überblick.

Eine Frau mit kurzen Haaren lächelt herzlich, während sie sich in einem hell beleuchteten Raum mit einer Person mit rasiertem Kopf unterhält, die ihr gegenüber am Tisch sitzt. - Logopädische Praxis Christina Kopp
Orientierung & Schwerpunkte

Logopädische Therapie unterstützt Kommunikation im Alltag.

Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken sind für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch manchmal braucht es Unterstützung: wenn die Sprachentwicklung einen anderen Verlauf nimmt, das Sprechen schwerfällt, die Stimme nicht mehr belastbar ist oder Essen und Trinken Probleme bereiten.

In unserer Praxis bieten wir logopädische Therapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen Anliegen. Gemeinsam schauen wir, was gebraucht wird, welche Fähigkeiten bereits da sind und welche Ziele im Alltag wichtig sind.

Wobei können wir Sie oder Ihr Kind unterstützen?

Logopädie umfasst weit mehr als die Arbeit an der Aussprache. Sie kann dort ansetzen, wo Sprache, Sprechen, Stimme, Kommunikation oder Schlucken beeinträchtigt sind – von der frühen Sprachentwicklung bis zu Veränderungen im Erwachsenenalter.

Dabei orientieren wir uns nicht nur an einer Diagnose. Entscheidend ist, was im Alltag schwerfällt, welche Ressourcen vorhanden sind und welche Ziele verfolgt werden müssen, um die Teilhabe am Leben so gut wie möglich zu ermöglichen.

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Für Kin­der.
Für Jugend­liche.
Für Er­wachs­ene.

Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Sprache entdecken. Sich verständlich machen. Mitreden können.

Wenn Kinder oder Jugendliche beim Sprechen, Verstehen oder Verwenden von Sprache Schwierigkeiten haben, kann das ganz unterschiedliche Bereiche betreffen: die Aussprache, den Wortschatz, die Grammatik, das Sprachverständnis oder die Kommunikation mit anderen. Wir schauen gemeinsam, wo Unterstützung sinnvoll ist, und fördern sprachliche Fähigkeiten gezielt und alltagsnah.

Zum Beispiel bei: Sprachentwicklungsstörungen · Aussprachestörungen · Wortfindungsstörungen · Schwierigkeiten mit Grammatik und Sprachverständnis · verbaler Entwicklungsdyspraxie (VED) · Late Talkern

Schriftspracherwerb

Wenn Laute zu Buchstaben werden.

Lesen und Schreiben bauen auf vielen sprachlichen Fähigkeiten auf. Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Lauten, beim Heraushören sprachlicher Strukturen oder bei der phonologischen Bewusstheit können den Schriftspracherwerb erschweren. Wir unterstützen Kinder und Jugendliche dabei, wichtige sprachliche Grundlagen für den Umgang mit geschriebener Sprache zu entwickeln und vorhandene Fähigkeiten gezielt auszubauen.

Zum Beispiel bei: Schwierigkeiten der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung · eingeschränkter phonologischer Bewusstheit · sprachlichen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Lesen und Schreiben

Stimmstörungen

Damit die eigene Stimme wieder trägt.

Die Stimme kann heiser, kraftlos, rau oder schnell ermüdet sein. Manche Veränderungen entstehen durch hohe Belastung, andere haben organische oder funktionelle Ursachen. In der Stimmtherapie arbeiten wir daran, die Stimme wieder möglichst belastbar, ökonomisch und passend zur eigenen Person einzusetzen.

Zum Beispiel bei: funktionellen und organischen Stimmstörungen · psychogenen Stimmstörungen · Veränderungen nach Operationen · nach Laryngektomie · Stimmtransition

Vom ersten Ge­spräch bis zur Therapie ...

Wie läuft eine logopädische Behandlung ab?

Am Anfang stehen Ihre Fragen und das, was Sie oder Ihr Kind im Alltag erleben. In einem ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit, die Situation kennenzulernen. Anschließend schauen wir mit einer gezielten logopädischen Diagnostik genauer hin: Was gelingt bereits gut? Wo zeigen sich Schwierigkeiten? Und wo können wir sinnvoll ansetzen?

Auf dieser Grundlage planen wir die Therapie individuell. Ziele und Schwerpunkte werden dabei nicht einmal festgelegt und dann einfach „abgearbeitet“. Wir beobachten die Entwicklung, passen die Behandlung an und beziehen – wo sinnvoll – Eltern, Angehörige oder weitere Bezugspersonen mit ein.

So entsteht Schritt für Schritt eine Therapie, die nicht nur in der Praxis funktioniert, sondern möglichst viel in den Alltag mitnimmt.

Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen

Kom­mu­ni­kation und Selbst­ständigkeit zurückgewinnen.

Nach einem Schlaganfall, bei neurologischen Erkrankungen oder nach Verletzungen können Sprache, Sprechen und Schlucken beeinträchtigt sein. Das kann vertraute Abläufe plötzlich grundlegend verändern. Wir begleiten Betroffene und Angehörige dabei, vorhandene Fähigkeiten zu stärken, neue Strategien zu entwickeln und Kommunikation und Teilhabe im Alltag bestmöglich zu unterstützen.

Zum Beispiel bei: Aphasie · Dysarthrie · Dysarthrophonie · Sprechapraxie · Dysphagie

Myofunktionelle Störungen

Wenn Zunge, Lippen und Kiefer nicht optimal zusammen­spielen.

Sprechen und Schlucken sind Teamarbeit. Stimmen Bewegungsabläufe und Muskelspannung im Mund- und Gesichtsbereich nicht gut zusammen, können unter anderem Aussprache, Schluckmuster und Zahn- oder Kieferentwicklung beeinflusst werden. In der Therapie arbeiten wir gezielt an Wahrnehmung, Bewegungsabläufen und einem funktionellen Zusammenspiel der beteiligten Strukturen.

Zum Beispiel bei: auffälligem Schluckmuster · ungünstiger Zungenruhelage · Mundatmung · eingeschränkter Lippen- und Zungenfunktion · begleitend zu kieferorthopädischen Behandlungen

Fütterstörungen

Wenn Essen für die Familie zur Heraus­forderung wird.

Essen soll nähren – und möglichst auch Freude machen. Bei Fütterstörungen können bestimmte Konsistenzen abgelehnt werden, neue Lebensmittel große Schwierigkeiten bereiten oder Mahlzeiten für Kinder und Eltern zunehmend belastend werden. Wir betrachten die Situation gemeinsam und arbeiten daran, Wahrnehmung, orale Fähigkeiten und positive Erfahrungen rund um das Essen zu unterstützen. Die Beratung und Begleitung der Eltern ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Zum Beispiel bei: Ablehnung bestimmter Konsistenzen · Schwierigkeiten beim Übergang zu neuer Nahrung · ausgeprägter Nahrungsauswahl · erhöhter Sensibilität im Mundbereich

Brauche ich für Logopädie eine Verordnung?

Logopädie ist eine Heilmittelbehandlung und wird bei entsprechender medizinischer Indikation ärztlich verordnet. Eine Verordnung kann – abhängig vom jeweiligen Störungsbild – beispielsweise durch HausärztInnen, KinderärztInnen, HNO-ÄrztInnen, NeurologInnen oder andere zuständige FachärztInnen erfolgen.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine logopädische Behandlung für Sie oder Ihr Kind infrage kommt, dürfen Sie sich trotzdem gerne an uns wenden. Wir können zwar keine ärztliche Diagnose oder Verordnung ersetzen, helfen Ihnen aber dabei, den passenden nächsten Schritt zu finden.

Gut zu wissen : )

Kommunikationsstörungen

Kommunikation kennt viele Wege.

Sich mitteilen, verstanden werden und mit anderen in Kontakt treten zu können, ist nicht selbstverständlich an Lautsprache gebunden. Manche Menschen benötigen Unterstützung dabei, Sprache einzusetzen, Kommunikation aufzubauen oder alternative Ausdrucksmöglichkeiten zu nutzen. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, die Kommunikation im Alltag leichter, sicherer und selbstbestimmter machen.

Zum Beispiel bei: Mutismus · selektivem Mutismus · Kommunikationsbesonderheiten im Autismus-Spektrum · Kommunikative Teilhabe bei Sprech- und/oder Sprachbehinderung · Einsatz von Unterstützter Kommunikation (UK)

Redeflussstörungen

Wenn Sprechen ins Stocken gerät.

Stottern und Poltern können Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreffen. Wie stark sie als Belastung erlebt werden, ist dabei sehr individuell. In der Therapie geht es nicht darum, möglichst „perfekt“ zu sprechen. Wir arbeiten daran, den Umgang mit dem eigenen Sprechen zu erleichtern, geeignete Strategien zu entwickeln und Sicherheit in unterschiedlichen Kommunikationssituationen zu gewinnen.

Zum Beispiel bei: Stottern · Poltern · Sprechängsten und Vermeidungsverhalten im Zusammenhang mit Redeflussstörungen

Theraplay® nach Ann Jernberg

Beziehung stärken. Spielerisch unterstützen.

Theraplay® ist eine interaktive und beziehungsorientierte Therapieform, bei der das gemeinsame Erleben von Kind und Bezugsperson im Mittelpunkt steht. Spielerische, klar strukturierte Interaktionen können dazu beitragen, Kontakt, Vertrauen und Beziehung zu stärken und Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu unterstützen.

Geeignet unter anderem bei: Entwicklungsverzögerungen · Verhaltensbesonderheiten · Schwierigkeiten in Interaktion und Beziehung · Bindungsproblemen

Prävention, Beratung & Training.

Wissen weitergeben. Kommunikation stärken. Entwicklung begleiten.

Nicht jedes Anliegen braucht eine logopädische Therapie. Manchmal geht es darum, die eigene Stimme besser einzusetzen, Kommunikation bewusster zu gestalten oder Fachwissen in den beruflichen Alltag zu übertragen.

Deshalb bieten wir ergänzend individuelle Beratungen, Trainings, Fortbildungen und Präventionsangebote für Einzelpersonen, Eltern, pädagogische Einrichtungen und Teams an.

Stimme & Kommunikation

Stimmtraining und Stimmhygiene

Für Menschen, die beruflich viel sprechen und ihre Stimme gesund, belastbar und bewusst einsetzen möchten.

Rhetorik- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­training

Für alle, die ihre Wirkung im Gespräch, vor Gruppen oder im beruflichen Umfeld weiterentwickeln möchten.

Beratung, Prävention & Training

Entwicklung gemeinsam verstehen

Wir beraten Eltern bei Fragen zur sprachlichen und kommunikativen Entwicklung und unterstützen dabei, hilfreiche Strategien für den Familien-, Kindergarten- oder Schulalltag zu finden.

Fortbildungen & Fachveranstaltungen

Wissen, das im Alltag weiterhilft.

Wir gestalten Fortbildungen, Informationsveranstaltungen und Elternabende für pädagogische und medizinische Einrichtungen – individuell abgestimmt auf Zielgruppe und Fragestellung.

Mögliche Themen sind beispielsweise gesunde Sprachentwicklung, Sprachförderung im Kindesalter, Schluckstörungen und Dysphagiemanagement oder Kommunikation im pädagogischen Alltag.

Nicht sicher, welches Angebot das richtige ist?

Sie müssen nicht schon wissen, welcher Fachbegriff zu Ihrer Situation passt. Erzählen Sie uns einfach, was Sie beobachten, was Ihnen Schwierigkeiten bereitet oder wobei Sie sich Unterstützung wünschen. Gemeinsam klären wir, wie der nächste Schritt aussehen kann.

Wer vormittags Zeit hat, kommt häufig schneller zum Termin. Teilen Sie uns bei Ihrer Anfrage gerne mit, wenn Sie zeitlich flexibel sind. Für eine logopädische Behandlung benötigen Sie in der Regel eine ärztliche Verordnung. Gerne können Sie sich auch schon vorab bei uns melden.

Wir sind für Sie da – in Weiden & Neustadt/WN

Unsere Praxis in Weiden

Bismarckstraße 25
92637 Weiden i.d.OPf.
Telefon: +499619302801

Unsere Praxis in Neustadt/WN

Felixallee 9
92660 Neustadt a.d. WN
Telefon: +499619302801

Noch Fragen zur Therapie?

Gut zu wissen, bevor es losgeht.

Wie schnell bekommen wir einen Therapieplatz?

Das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Je nach Auslastung, Therapiebedarf und Ihren zeitlichen Möglichkeiten kann es zu Wartezeiten kommen. Wir versuchen, Ihnen so bald wie möglich einen passenden Therapieplatz anzubieten.

Wenn Sie bei Wochentag und Uhrzeit flexibel sind, kann es häufig schneller gehen. Teilen Sie uns deshalb bei Ihrer Anfrage gerne mit, welche Zeiten für Sie grundsätzlich möglich sind.

Viele Familien benötigen Termine nach Kindergarten oder Schule, Berufstätige bevorzugen den späteren Nachmittag. Entsprechend groß ist die Nachfrage in diesen Zeiten – und freie Termine sind dort oft schneller vergeben. Das ist auch bei anderen logopädischen Praxen ein typisches Muster. 

Wenn Sie einen Termin am Vormittag oder frühen Mittag ermöglichen können, lässt sich deshalb unter Umständen deutlich früher ein Therapieplatz finden. Sprechen Sie uns einfach darauf an – gemeinsam schauen wir, was sich mit Ihrem Alltag vereinbaren lässt.

Wenn ein Vormittagstermin angeboten wird, besprechen wir mit Ihnen, ob und wie dieser für Ihre persönliche Situation infrage kommt. Gerade bei längerfristigen Therapien soll der Termin schließlich nicht nur fachlich sinnvoll sein, sondern auch möglichst gut in den Alltag passen.

Wenn ausschließlich Termine am späten Nachmittag möglich sind, sagen Sie uns das bitte bei der Anmeldung. Dann berücksichtigen wir dies bei der Terminplanung – möglicherweise ist damit allerdings eine längere Wartezeit verbunden.

Für eine logopädische Behandlung als Heilmittel benötigen Sie eine ärztliche oder – bei bestimmten Indikationen – zahnärztliche Verordnung. Sie müssen mit der Kontaktaufnahme bei uns aber nicht warten, bis Ihnen die Verordnung vorliegt. Gerade wenn mit einer Wartezeit zu rechnen ist, ist eine frühzeitige Anfrage sinnvoll.

Wichtig ist, dass die Verordnung zum tatsächlichen Therapiebeginn gültig ist. Bei gesetzlich Versicherten muss eine Heilmittelbehandlung grundsätzlich innerhalb von 28 Kalendertagen nach Ausstellung beginnen; bei als dringlich gekennzeichneten Verordnungen innerhalb von 14 Tagen.

Wie häufig und in welchen Abständen die Behandlung stattfindet, richtet sich nach der Verordnung und dem individuellen Therapiebedarf. Der Heilmittelkatalog sieht je nach Indikation unterschiedliche Frequenzen vor; häufig kommen beispielsweise ein bis mehrere Termine pro Woche infrage.

Wie wir die Termine konkret planen, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen. Dabei berücksichtigen wir sowohl die therapeutischen Anforderungen als auch die Möglichkeiten im Alltag.

Zunächst möchten wir Sie beziehungsweise Ihr Kind kennenlernen. Wir sprechen über den Anlass für die Behandlung, die bisherige Entwicklung und darüber, was Ihnen im Alltag auffällt oder Schwierigkeiten bereitet.

Je nach Anliegen schließen sich eine logopädische Diagnostik und erste therapeutische Schritte an. Daraus entwickeln wir die individuellen Therapieziele und besprechen mit Ihnen, wie es weitergeht.